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Mein Name ist Kerstin
und ich besitze seit ca. 4 Jahren meinen jetzt 14 jährigen
Haflinger-Wallach Amigo.
Als ich Amigo kennen
lernte und kaufte war er ein zurückhaltendes und in sich gekehrtes
Pferd. Er ließ sich kaum einfangen. Ich musste viele Tricks anwenden um
ihn dazu zu bekommen sich überhaupt mit mir abzugeben. Er hatte kein
Vertrauen und war auf Konfrontation aus, so bald er keinen Spaß oder
Lust zu arbeiten hatte.
Aber dies war erst der
Anfang aller Probleme.
1 ½ Jahre später, als
wir in unserem Verhältnis weiter waren, wurde er Headshaker.
Langsam und
schleichend verstärkte sich sein Verhalten. Aus leichtem „Kopfnicken“
und gelegentlichem Flehmen oder Nase kratzen, wurde gefährliches und
unkontrollierbares Kopfschlagen, das er nicht mal richtig realisiert
hat.
Zuerst dachte ich es
handelt sich um eine „Unart“, die durch Konsequenz behoben werden kann
und befolgte Ratschläge aus Literatur zu diesem Thema.
Ebenfalls ich ließ ihn
mit tierärztlichen Methoden behandeln.
Die Verbesserung nach
den Behandlungen waren von kurzer Dauer, keine 2 Wochen später fing
alles wieder von vorne an. Die Tierärzte hatten alles ausgeschlossen
und waren mit dem Latein am Ende, wollten jedoch weiterprobieren, doch
diesen Stress wollte ich weder Amigo noch mir antun.
Ich spielte schon mit
dem Gedanken ihm einfach sein Gnadenbrot zu geben.
Auf der Suche im
Internet fand ich dann Frau Hawighorsts Nummer. Ich rief an und bekam
sofort einen Termin.
Jacqueline ließ über
Bioresonanz eine Fellanalyse durchführen mit dem Ergebnis, dass Amigo
eine deutliche Allergiebereitschaft hat und die damit verbundene
Nervreizüberlastung der Sinnesorgane zum Headshaker beiträgt.
Daraus ergab sich der
Therapieplan, der sowohl eine Bachblüten- Mischung zur Entspannung
enthielt, als auch Homöopathika die das aufgrund der Allergie
entgleiste Immunsystem wieder harmonisierten.
Außerdem riet
Jacqueline mir mich mit Andrea Frankrone (einer Tierkommunikatorin) in
Verbindung zu setzen.
Zusammen fanden wir
eine weitere Ursache seines Problems. Seine Zähne schmerzten, obwohl sie
schon gereinigt wurden! Außerdem fanden wir heraus, dass Amigo früher
sehr schlecht behandelt wurde.
Ich bestellte einen
speziellen Pferdezahnarzt, der mit einer Einrenkerin zusammenarbeitet.
Amigos Zähne waren
stufenweise nach oben gestellt, eigentlich konnte er nur noch mit den
Schneidezähnen kauen. Außerdem wurde er eingerenkt. Durch frühere
schlechte und falsche Reitweise war sein Becken verschoben, seine
Schultern steif und sein Kreuzbein unbeweglich.
Also kam zu
Jacquelines Therapieplan noch Gymnastik hinzu. Wir lockerten und dehnten
Muskeln und Gelenke um seine Beweglichkeit zu verstärken.
Vorläufig war Ruhe,
ca. ein halbes Jahr, dann kam ein Rückschlag.
Daraufhin stellte Frau
Frankrone fest, dass Amigo schlicht und einfach selbst Angst hätte, dass
er einen Rückschlag bekäme, da seine Zähne sich komisch anfühlten.
Außerdem reagierte er sensibel auf ständig umherlaufende Menschen in
seiner Umgebung, so verspannte auch die Muskulatur. Amigo bekam von
Jacqueline eine Akupunktmassage- Behandlung und eine neue
Bachblütenmischung.
Einige Zeit lief es
nach folgendem Muster:
Ließ ich ihn in Ruhe,
regte ihn nicht auf und setzte ihn nicht unter Druck – blieb er ruhig;
Etwas regte ihn auf – reagierte er wie gewohnt mit Kopfschlagen.
Erst jetzt fast ein
Jahr später ist Amigo fast Headshaker-frei.
Er steht jetzt mit
meinem neuen Holsteiner in Offenstallhaltung.
Beide haben so viel
Ruhe wie sie brauchen und genießen alles nach Strich und Faden.
Viel Geduld war nötig
um aus Amigo das zuverlässige, offene und lebensfrohe Pferd zu machen,
das ich mir am Anfang in ihm erhofft habe.
Durch die ganze
Geschichte sind wir ein echtes Team geworden, das ohne Zwang miteinander
umgeht.
Ohne Jacqueline und
Andrea hätten wir diesen Sprung nicht gemeistert und ich hätte aufgeben
müssen. Deshalb möchte ich den beiden ganz besonders für ihre
Unterstützung danken!
Vielen, vielen Dank an
euch!
Kerstin Schäfer, Ibbenbüren
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