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Flöhe bei Hunden und KatzenFlöhe gehören zu den Insekten, es gibt über 300 Arten. Beim Hund findet sich meist der Katzenfloh (2 – 3 mm groß). Sie haben stechend, saugende Mundwerkzeuge. Die Eier des erwachsenen Flohs bleiben nicht im Fell des Wirtstieres, sondern reifen in der Umgebung in Kokons heran. Er kann bis zu 2 Monaten ohne Nahung in Teppichen, Matratzen, Autositzen. Polstern und hinter Fußleisten überleben. Die Flohlarve kann sogar bis zu einem Jahr überleben. Das schlüpfen wird durch einen Vibrationsreiz ausgelöst und sollte vorher unterbrochen werden um eine ständige Neubesiedlung des Tieres durch die Umgebung zu vermeiden. 10 % der Flöhe leben auf dem Tier, 90 % in der Umgebung. Der Hundefloh verursacht nicht nur lästigen Juckreiz und Hautirritationen, sondern überträgt auch den Bandwurm (Dipylidium caninum) auf den Hund. Der Flohspeichel selbst kann zu allergischen Reaktionen mit Hot Spot und Ekzemen kommen. Hund auf Flöhe untersuchen: - Mit dem Flohkamm kann das Fell des Tieres durchkämmt werden, anschließend bleibt vorhandener Flohkot in den Zinken des Kammes zwischen dem ausgekämmten Fell hängen. Zu sehen als kleine schwarze Pünktchen. - den Hund auf ein weißes Bettlaken stellen, mit den Fingern kräftig das Fell durchwuscheln, das Laken danach mit einer Zerstäuberflasche mit Wasser anfeuchten. Bei vorhandenem Flohkot sind nun kleinen dunkelrote Pünktchen auf dem Betttuch zu sehen. Bei Flohbefall sollte der Hund wegen der Übertragungsmöglichkeit des Bandwurms auch entwurmt werden. Dafür eignen sich, um die Giftstoffe der chemischen Wurmkur zu umgehen, auch verschiedene Naturheilmittel. Der Hund wird nicht nur vom Hundefloh (Ctenocephalus canis), sondern auch vom Katzen-, Menschen-, Vogel- und Nagerfloh heimgesucht. Die Ansteckung erfolgt über Liegeplätze und von Tier zu Tier. Für die Reinigung und Abtötung der Floheier in den Liegeplätzen gibt es ebenfalls natürliche Bekämpfungsmittel. |
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