Während
meiner 5jährigen Tätigkeit als Tierheilpraktikerin habe ich immer
wieder mit auffälligem Verhalten, insbesondere bei Hunden, zu tun.
Dieses Verhalten zeigt sich in Form von Ängstlichkeit, Unsicherheit,
Angstbeißen, Kontrollverhalten bis hin zur Aggression des Hundes
gegenüber anderen Hunden und Menschen. Therapeutisch kommen vielfach
homöopathische Mittel und auch Bachblüten zur Verhaltensregulation
zum Einsatz. Häufig habe ich jedoch beobachtet, dass der Schlüssel
zu einem friedlichen Miteinander von Mensch und Hund im Verhalten
der Hundehalter liegt.
Ich habe eine
Möglichkeit gesucht, den Hundehaltern ergänzend zur Homöopathie und
Bachblüten bei Problemverhalten ihres Hundes auch eine
praxisorientierte Lösung anzubieten. Aus diesem Grunde habe ich eine
Ausbildung zur Problemhundetherapeutin beim Hundezentrum-Brandt in
Rheine absolviert. Diese theorie- und stark praxisorientierte
Ausbildung wird mit einer Abschlussprüfung zertifiziert. So bringe
ich nun als geprüfte Problemhundetherapeutin den Menschen einen
völlig gewaltfreien und einen auf die Triebe des Hundes abgestimmten
Umgang mit ihrem Tier nahe.
"Problemhunde" sind
Hunde, die z.B. stark an der Leine ziehen, beißen, Auffälligkeiten
wie Unsicherheit und Aggression zeigen. Sie führen zu immer
häufigeren Disharmonien im Zusammenleben von Mensch und Hund. Das
Hundezentrum-Brandt arbeitet mit einem praxisorientierten System,
welches ohne Strafen, Schreien und Gewalt auskommt, und oft einen
schnellen Erfolg bringt, da es rasse– und problemunabhängig ist.
Ich nutze die Triebe
des Hundes für meine Arbeit und motiviere den Hund mit Hilfe
positiver Verstärkung zu lernen, was ich von ihm möchte. Dazu gehört
ein Spaziergang ohne Leinenruck ebenso wie das vom Hundehalter
erwünschte ruhige Verhalten, wenn beispielsweise der Besuch begrüßt
wird, die friedliche Begegnung mit Artgenossen oder auch das
Unterlassen des Futterstehlens vom Tisch.
Über die Medien
bekommen Hundehalter viele unvollständige oder falsche
Informationen. Ich verstehe mich als
Vermittlerin zwischen Mensch und Hund, um Ängste und Vorurteile
abzubauen und fehlende und unvollständige, wenn nicht sogar falsche
Informationen zu korrigieren und zu ergänzen. Es geht auch um
Verständnis; was wir als Mensch oft als Fehlverhalten des Hundes
empfinden, macht der Hund aus seiner Sicht richtig. Also müssen wir
lediglich sein Verhalten in eine für uns positive und für den Hund
angenehme Richtung umlenken.
Auch Fragen zur
Welpenerziehung und Sozialisierung beantworte ich, denn dort kann
und sollte von Anfang an eine positive Basis geschaffen werden.
Da sich
Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden häufen, bilden Herr Brandt und
ich gezielt weitere Therapeuten aus, um in Zukunft als Team auch in
weiteren Umkreisen zu einem erfolgreichen Miteinander von Mensch und
Hund beitragen zu können.
Nähere Informationen
auch unter
www.hundezentrum-brandt.de |