Tierheilpraxis Jacqueline Hawighorst

 

 

 

Home
 
Therapieverfahren
Behandlung
 
Ernährung
Wissenswertes
 
Über mich
Erfahrungsberichte
Medien
Verband
Links
 
Sprechzeiten
Kontakt
Anfahrt
 
Impressum

 

 

 

 

           Schüßler-Salze

 


Schüßler-Salze sind bei Menschen zur Zeit buchstäblich 'in aller Munde',
aber kann man auch Tieren damit helfen?

Zunächst eine kurze allgemeine Einführung: 

Im 19 Jh. erkannte Dr. Schüßler, dass eine Krankheit durch das Ungleichgewicht der im Körper vorkommenden Mineralsalze entstehen kann.
Krankhafte Zellen haben immer einen Teil dieser anorganischen Salze verloren. Durch diesen Verlust ist die Zellfunktion gestört, was zu Nährstoffmangel führt und die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten herabsetzt.

Dr. Schüßler führte dem Körper eine Teil der verloren gegangen Salze wieder zu und eine Reihe krankhafter Zellen konnte wieder heilen

Diese, meist in Wasser gelösten Salze, sind die anorganischen Bestandteile des Körpers, (organische Teile sind Fette, Wasser usw). Die Mineralsalze steuern Prozesse in der Zelle wie  die Umsetzung eines Nervenimpulses in Muskelarbeit, durch die Freisetzung winziger Calciummengen.  

Die 12 Schüßler- Salze fand man nach dem Verbrennen menschlichen Gewebes. Die organischen Teile verbrannten vollständig, aber man fand immer die gleichen 12 anorganischen Salze. Später fand man noch weitere 12 Mineralstoffe im Blut und Gewebe und so gibt es 24 Mineralsalze, die als Therapie zur Verfügung stehen. Dabei führt man die im Körper fehlenden Salze in potenzierter Form zu, um das Defizit wieder auszugleichen.
So reicht oft eine geringe Gabe, in Form von potenzierten Tabletten, aus.


(Nicht nur) Biologisch bestehen zwischen Mensch und Tier große Ähnlichkeiten, so dass vor allem bei Säugetieren Schüßler Salze sehr erfolgreich sind.
Die Tabletten werden dem Tier pur ins Maul gegeben oder mit dem Futter vermischt. So gelangen sie über die Schleimhäute des Mundes und der Speiseröhre direkt ins Blut. Mit dem Blut als Transportmittel,  gelangen sie dann direkt zu den empfindlichen und daher stärker ansprechenden Zellen. Diese werden dazu angeregt, wieder die optimale Funktion übernehmen zu können.
Im Idealfall holen sich dann die Zellen  selber die entsprechenden Salze aus der gesunden und artgerechten Ernährung, denn oft fehlt der Zelle zur Funktion nur ein winziges Quäntchen von diesem Stoff. Dazu muss dem Tier natürlich eine chemiefreie, naturbelassene Kost zur Verfügung stehen.

Das Wissen um das fehlende Salz des Tieres, holt sich der Therapeut von genauer Beobachtung des Tieres, was sowohl psychische, wie körperliche Symptome berücksichtigt.  Daher sind ebenfalls genaue Angaben des Tierhalters zur richtigen Mittelfindung wichtig.

Bei der Dosierung nehmen Pferde ca. 3 Tabletten, Hunde und Katzen 1 – 2 Tabletten pro Dosis. In akuten Fällen kann stündlich eine Dosis gegeben werden in der Potenz D6. Dauern Beschwerden einige Tage an oder in chronischen Fällen meist D12, pro Tag mindestens 3 Gaben. In chronischen Fällen ist wie bei allen Therapien Geduld und ein längerer Therapiezeitraum erforderlich. Nach zwei Monaten sollte sich aber eine Besserung eingestellt haben, sonst muss man die Mittelwahl überprüfen.

Es ist möglich, mehrere Salze auf einmal zu geben, dabei muss man allerdings auf Antagonisten achten, die sich in der Wirkung aufheben könnten. Kann man diese Mischung nicht umgehen, wird empfohlen, die Tabletten verschiedener Sorten in zeitlich großen Abständen zu verabreichen.

 

Die Tabletten bestehen aus Milchzucker und können durch das Futter vermischt werden oder im Wasser zerpulvert mit einer Spritze seitlich ins Maul geträufelt werden.
Allerdings ist eine Gabe unabhängig vom Futter mit einem viertelstündigen Abstand zum Fressen am stärksten  in der Wirkung, da sonst ein gewisser Anteil über den Verdauungsweg verloren geht.
Die Tabletten sollte man, wie auch Homöopathika, nicht in Kontakt mit Metall bringen. Den Metallwasser- oder Fressnapf sollte man daher durch Porzellan, Keramik oder Glas ersetzen.
Metallnäpfe sind häufig Allergieauslöser.


Anwendungsbeispiele: 

Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum:

Gegen Krämpfe, Schmerzen und Unruhe; Entzündungen und Zittern in den Muskeln, wirkt beruhigend auf den Schlaf.

Salz Nr. 10, Natrium sulfuricum:

Körperentschlackung und Ausscheidung von Giften; nach Wurmkur; unterstützt Leber, Niere, Blase und Dickdarm.

Salz Nr. 22, Calcium carbonicum:

Knochenwachstumsstörungen bei Jungtieren; Erschöpfungszuständen; Senkrücken; frühzeitiges Altern.


Tierheilpraxis - Jacqueline Hawighorst      Mobil:  0151-16 74 67 91    Email info@praxisfuertiere.de